Dienstag, 6. Dezember 2016

E-M1II - Der neue AF

Seit mittlerweile vier Wochen arbeite ich mit der E-M1II nun schon im "täglichen Geschäft". Ich habe Models, Produkte und Sport damit fotografiert. Das meiste davon ist unspektakulär, es ist eben Alltagsfotografie.

Ich habe in dieser Zeit versucht, den AF zu verstehen.



Ich habe die E-M1II zuerst als simple Weiterentwicklung meiner E-M1 gesehen und den AF auch genauso eingesetzt. Mal abgesehen davon, dass ich gleich in die erste Falle getappt bin - bei C-AF H mit mechanischem Verschluss gibt's keinen C-AF - habe ich völlig unerklärliche Unschärfen bekommen. Mitten im Shoot weigerte sich das 40-150 Pro auf einmal korrekt scharf zu stellen. Eine Situation, die ich weder mit der PEN-F, noch mit der E-M1 jemals hatte. Die Kamera meldete "scharf" und löste auch aus, aber das Ergebnis war unter aller Kanone - überflüssig zu sagen, dass ich den AF-Punkt korrekt platziert hatte und der Hintergrund  - weiße Hintergrundpappe - wirklich keinen Anlass gab, von der Person davor abzuweichen.

Ich habe dann angefangen, den AF genauer unter die Lupe zu nehmen.



Eine der wichtigen Erkenntnisse war:
- mit mFT-Objektiven und S-AF handelt es sich bei den AF-Sensoren definitiv nicht um Kreuzsensoren. Ein Kreuzsensor ist nur an der Stelle des Sensors empfindlich - und nirgends anders. Mit mFT-Objektiven ist das AF-Feld aber auf der gesamten Fläche aktiv.
- mit FT-Objektiven sind tatsächlich nur die Kreuzsensoren aktiv, die NICHT die gesamte Fläche des Sensors bedecken. Die genaue Länge der Sensorlinien ist nicht bekannt und auch nicht festzustellen, da das Motiv einen bestimmten Anteil des Sensors überdecken muss, damit überhaupt eine Phasendifferenz gemessen werden kann. Eine Erkennung des Motivs findet aber bereits statt, bevor das Motiv die Mitte des Feldes erreicht hat. Es ist also wahrscheinlich, dass die Kreuzsensoren keine einzelnen Sensoren sind, sondern "Sensorlinien", die sich komplett über den Sensor ziehen und nur, je nach Einstellung der AF-Punkte, stückweise abgefragt werden. Wie lange die abgefragten "Stücke" nun real sind, ist mit meinen Mitteln nicht festzustellen. Man darf hier nicht von den Gegebenheiten bei einer DSLR ausgehen, wo man mittels einer einzelnen Linie am PC die Lage und Länge der Kreuzsensoren exakt messen konnte.

Es ist also Fakt, dass der S-AF der E-M1II mit FT und mFT-Objektiven grundsätzlich verschieden reagiert. Und zwar nicht nur in Details, sondern wirklich grundsätzlich.



Eine weitere wesentliche Erkenntnis ist, dass die Kreuzsensoren der E-M1II anders reagieren als Kreuzsensoren in DSLR-Kameras. Bei diesen ist systembedingt die nähere Kontrastkante die Kante, auf die scharf gestellt wird. "Nearest is best". Die Kreuzsensoren der E-M1II arbeiten völlig anders. Sie ermitteln die Qualität der Kontrastkante und die Kamera stellt dann auf die beste Kontrastkante scharf. Ob diese vorne oder hinten liegt, ist für die Kamera nicht relevant. Eine Schwarz/weiße Kontrastkante wird jeder anderen Struktur vorgezogen, egal wo diese ist. Eine gut beleuchtete schwarz/weiße Kante wird einem ausgefressenen Lichtreflex auf einer schwarzen Oberfläche vorgezogen, der wiederum einer schlecht-beleuchteten schwarz/weiß-Kante vorgezogen wird, die wiederum Vorrang vor gelockten Haaren hat.
Soweit klar? Kann sich jeder merken?
Und jetzt haben wir erst mal nur einen Kreuzsensor besprochen.
Ist ein mFT-Objektiv montiert, interessiert sich aber die Kamera auch noch für das, was da außen um den Kreuzsensor rum ist. Und da sind Haare wunderbare Kontrastkanten. Sprich: Der AF mit mFT stellt andere Dinge scharf als der AF mit FT.
Eines ist aber sowohl bei FT als auch bei mFT der Fall: Sind die Kontrastkanten gleichwertig, ist es eine Sache des Zufalls, wo der Fokus landet - ob vorne oder hinten.
Nächstes Problem: Die Felder der E-M1II sind jetzt nicht sooo riesig und sie weigern sich, etwas außerhalb des Feldes zur Kenntnis zu nehmen. Wird nun während des Fokussierens gewackelt - entweder vom Fotografen oder vom Model - so dass die Kontrastkante sich verändert so meldet das mFT-Objektiv, das mit Kontrast-AF fokussiert "Fokus erreicht, wird nicht mehr schärfer" - und der Fotograf landet bei einem unscharfen Bild.



Das hört sich so an, als wäre der S-AF mit dem Einzelfeld echt tricky...
Richtig. Der S-AF mit Einzelfeld, meine Standardeinstellung an allen Kameras seit Jahren, ist auf einmal nur noch für Einzelfälle brauchbar. Stills. Landschaft, Makros, Architektur, Food. Sobald es hektisch wird oder sportlich ist der Einzelfeld-S-AF am Ende. Klar, man kriegt noch Fotos, aber die Ausbeute sinkt.

Also alles Mist?

Nö. Olympus hat nämlich allerhand Grips in seinen AF gesteckt, sie erklären nur nirgends so ganz genau, wie das nun funktioniert.

Während früher die Auswahl für 9er oder gar "Alle AF-Felder" wirklich nur für Vögel vor blauem Himmel taugten, ist das auf einmal die sinnvollste Einstellung überhaupt. Bei der Auswahl eines einzelnen AF-Feldes ist die Zuweisung zur Fokuslage "erratisch" - kommt eben auf die Qualität der Kontrastkante an. Je mehr AF-Felder nun aktiv sind, desto genauer kann die Kamera entscheiden, welches Motiv nun am "Nächsten" ist. Und - siehe da - darauf wird scharf gestellt.
Gerade bei FT - Objektiven funktioniert das sauschnell und mit einer ungeahnten Zuverlässigkeit und Präzision.
Bei mFT-Objektiven ist das mit "Allen AF-Feldern" nicht ganz so perfekt, denn - siehe oben - hier wird nicht nur die Entfernung, sondern auch die Kontrastkante ausgewertet. Zudem wird ein Motiv in der Mitte des Suchers gegenüber Motiven am Rand als wichtiger angesehen und deshalb bevorzugt scharf gestellt. Es kann also sein, dass bei mFT-Objektiven der Fokus eher mal auf einem guten Motiv in der Mitte liegt als auf einem näheren Motiv am Rand des Bildes, obwohl das eventuell näher ist. In so einem Fall: 9er-Feld aktivieren oder simpel per Touchfokus auf dem Display scharf stellen.

Aktiv: "Alle Fokusfelder", Gesichtserkennung "Aus". FT 35-100. Der Fokus liegt jedesmal auf der Stativplatte des 40-150. Beim 40-150 2,8 wechselt der Fokus von der Stativplatte zum 135er in der Mitte und zurück.

Natürlich gibt es Grenzfälle, wenn es nur um wenige Zentimeter geht, dann kann es auch passieren, das mal auf das hintere Feld scharf gestellt wird, aber im normalen Betrieb ist die Betriebsart "Alle Fokusfelder" verblüffend treffsicher.

C-AF
Für den C-AF gilt im Prinzip gleiches, nur dass man hier mit dem "Clustering" bei "Alle Felder" einen Modus hat, der einem auch noch gleich anzeigt, welche Fokusbereiche gerade in die Ermittlung des AF-Punktes eingehen. Achtung! Beim Cluster werden NICHT die Bereiche der Schärfe angezeigt, sondern die Bereiche, die für die Ermittlung der Schärfe herangezogen werden. Man sieht also, wenn sich der AF zu vergaloppieren droht und kann reagieren. Bei echten Bewegtmotiven ist der C-AF ziemlich zuverlässig, bei Stills kommt es vor, dass der C-AF bei mFT-Objektiven auch mal danebenhüpft, wenn die dort angebotene Kontrastkante besser ist.

Vom Verhalten her gilt beim C-AF gleiches wie beim S-AF - die FT-Objektive halten zuverlässiger am "Nearest is Best" fest, die mFT-Objektive wandern da gerne auch mal davon. Wichtig ist auch hier: So viele Fokusfelder wie möglich aktivieren. Ein Einzel-Fokusfeld bei C-AF ist die falscheste Strategie. Bei entsprechenden Versuchen ist meine Trefferquote selbst mit dem prähistorischen FT 40-150 3,5-4,5 bei gut 95%. Eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang, bewölkt, also bei miesem Licht. Und zwar völlig ohne Anstrengung. Draufhalten, auslösen, fertig. Nur in jeder dritten Serie ist mal ein Fokusausreißer dabei. Wer den Ausschuss am Beginn noch minimieren will, schaltet die Auslösepriorität auf "Aus", dann kann es halt passieren, dass die Kamera eine halbe Sekunde braucht, bis sie loslegt.

45mm 1,8, Alle Fokusfelder. Wiederholbar legt die Kamera den Fokus korrekt auf das vordere Motiv.

Dadurch, dass der AF extrem von Kontrastkanten abhängt, hängt die Geschwindigkeit des AF sehr stark von gerichtetem Licht ab. Diffuses Licht macht mehr Probleme als gerichtetes, aber schwächeres Licht. Aus diesem Grund tut sich der AF bei einem gleichmäßig ausgeleuchtetem Studio härter, als an einer Bühne mit Scheinwerfern, obwohl die Beleuchtung im Studio eigentlich viel besser und heller ist.

Was aber definitiv sicher ist: Rot ist immer noch böse. Monochrom rote Flächen und Stoffe machen dem AF Probleme. Auch hier ist die Abhilfe natürlich "Alle Felder".

Bezüglich der verschiedenen FT- Objektive habe ich zwar Stunden in Tests versenkt, die aber nur eines gezeigt haben: Lichtstärke ist alles. Selbst vermeintlich kleine Unterschiede der Offenblende können den Unterschied machen. (Das 14-54 ist besser als das 12-60.) Und der Kontrast-AF der mFT-Objektive kann noch scharf stellen, wenn bei den FTs längst Feierabend ist.

Der Unterschied zur E-M1 ist fundamental:
Beim Einzelfeld ist die E-M1 in einigen Situationen überlegen. Da geht noch ein Fokus, wenn die E-M1II nichts mehr findet. Die E-M1II ist zwar schneller und mit FTs deutlich leiser, aber im Grenzbereich leistungsfähiger ist die E-M1. Sobald man mehr als ein Feld aktiviert, dreht sich das Verhältnis fundamental um. Da sieht die E-M1 kein Land mehr. Bei der E-M1II sitzt jeder Schuss.

45, 1.8 Und nochmal Kerzen. Alle Fokusfelder, die Kamera legt den Fokus auf den Docht der ersten Kerze. Nicht das Glas im Vordergrund liefert hier die beste Kontrastkante, sondern der Docht.  

Zur Praxis:
Solange man mit "Nearest is best" hinkommt, alle Felder aktivieren. In Situationen, in denen man durch irgendwelches Zeug hindurchfotografieren muss, (Schlagzeuger, Vögel im Gebüsch) Einzelfeld. Befindet sich das Motiv stark außermittig oder sind andere, gleich gute Kontrastkanten in der Nähe und auf gleicher Höhe: (Fußball, Handball) 9er oder 5er Feld. Sind einzelne Gesichter in vernünftiger Größe im Bild: Gesichtserkennung.
Nochmal: Die Tipps dienen dazu, bei schwierigen Situationen das Optimum aus dem AF herauszuholen. Es ist natürlich auch möglich, alles mit Einzelfeld zu fotografieren, aber da kann es eben bei schlechtem Licht bisweilen passieren, dass man unerklärlichen Fehlfokus bekommt oder das Objektiv anfängt zu pumpen. Mehr Fokusfelder und das Problem ist behoben. Und ja, es erfordert Umgewöhnung, der Kamera die Kontrolle zu überlassen. Aber probiert's mal.....

Noch ein kleines Update zur Lichtempfindlichkeit des C-AF. Bei 4EV und Blende 4 ist die Grenze für den C-AF mit Clustering erreicht. Darunter reichen die Belichtungszeiten für den Sensor nicht mehr aus. Abhilfe:  lichtstärkere Objektive. Mit einem 1,8er funktioniert der C-AF entsprechend noch bei 2EV und darunter. Die E-M1 hat hier einen Vorteil. Da der Sensor langsamer ist, kommt sie bei lichtschwachen Optiken etwa einen Lichtwert weiter runter. Allerdings besitzt sie gar keinen C-AF mit Clustering....

Soweit erstmal dazu, für alle die, die in den nächsten Tagen ihre E-M1II bekommen und dann gleich loslegen wollen. Ich schreibe derzeit noch an einer ausführlichen Darstellung, die in das neue oly-e-paper kommen soll, das wird aber noch zwei Wochen brauchen.

Für alle die, die sich nun das Geld für die neue E-M1II sparen und lieber in die Firmware hinter der Kamera investieren wollen, gibt's noch einen kleinen Tipp - im Januar sind bei einem ziemlich guten Kurs in Rocksdorf krankheitsbedingt wieder zwei Plätze frei. Als Model begleitet uns bei dem Kurs die ganze Zeit Tanja...


Update:
Wie immer - kaum versucht man, komplexe Zusammenhänge zu erklären, gibt es Leute, die das mit Gewalt falsch verstehen wollen. Oder gar nicht.
Dann hier für die, die kein Interesse daran haben, ihre Kamera wirklich zu verstehen, sondern einfache Schlagwörter brauchen:
Einzelfeld: E-M1II in 99% der Fälle besser als E-M1. E-M1 bei wirklich miesem Licht manchmal besser.
C-AF: E-M1II in allen Fällen besser als E-M1, kann aber mit richtiger Verwendung nochmal um mehrere Klassen besser.
Eine "Kontrastkante" ist nicht die Außenkante des Motivs.
Einen einzelnen AF-Punkt muss man genau aufs Ziel richten (wie bisher auch), je mehr AF-Punkte man gleichzeitig aktiviert, desto besser findet die Kamera das Ziel allein.
Ein Auge ist im Allgemeinen eine bessere Kontrastkante als Haut oder Fell
Wer die E-M1II wie die E-M1 verwendet, kann damit wie bisher arbeiten, verschenkt aber einen Großteil des Potenzials.
Jetzt verständlich?


Montag, 5. Dezember 2016

Makro mit Alternativobjektiven........

.....wie dem Zuiko 1,8/45mm oder dem 2,8/12-40mm, die viele in
Ihrer Ausrüstung haben und evtl. mit dem Gedanken spielen in
die Makrowelt einzutauchen, sich aber scheuen etwas tiefer in die
Tasche zu greifen um z.B. 500,- €ur für ein Zuiko 2,8/60mm
auszugeben, wobei das nie ein Fehlkauf sein kann, denn es gibt im
mFT - Bereich nichts besseres und man kann es natürlich auch für
andere Bereiche wie Portrait benutzen.

Ich beginne mit dem 1,8/45, das hat einen Mindestabstand von 50 cm,
damit läßt sich natürlich kein Makro-Motiv auf den Sensor bannen,
auch wenn die DIN-Norm sagt, das Abbildungen von 1:10 bis 10:1
als Makro bezeichnet werden kann, ich meine, das es erst ab dem
1:1 Maßstab richtig interessant wird, um Dinge abzulichten,
die sonst übersehen werden.
Möglich ist das mittels Zwischenringen, die es aus Asien mit Kontakten
zur Datenübertragung ab 25,- €ur gibt, bis zu Hochwertigen die bis
zu 160,- €ur kosten.
Zwischenringe vergrößern nur den Abstand zwischen Objektiv und
Kameragehäuse und haben keine Optik eingebaut,  dadurch verringert
sich der Mindestabstand zum Motiv und es wird dadurch größer
Abgebildet, Nachteil von ZR um so mehr ich benutze, desto länger
wird belichtet, weil der Strahlengang verlängert wird.

Zweite Möglichkeit Nah - oder Makroaufnahmen mit dem 45er
umzusetzen sind Nahlinsen, ich benutze unterschiedliche von Raynox
die sich sehr einfach in das Filtergewinde des Objektives mittels
Federmechanismus einsetzen lassen allerdings nur in Filterewinde von
52mm bis 67mm, um Sie am 45er zu benutzen habe ich einen
Stepup-Adapter von 37mm auf 58mm eingeschraubt.
Ein StepUp Ring kostet weit unter 10,-€ur.
Die Vorsatzlinsen: DCR 150 und 250 kosten zwischen 50-70 €ur
das MSN 202 um 80,- €ur.

Alle Aufnahmen die haben keinen großen Anspruch und
sollen nur Dokumentarisch zeigen was mit Nichtmakroobjektiven
und einem kleinen Budget möglich ist.
Alle Aufnahme sind nur Skaliert sonst unbearbeitet, außer die
Focus-BKT Serien die sind in Helicon-Focus verarbeitet worden.

Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox150 - Motivabstand ca. 20cm





Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox250 - Motivabstand ca. 12cm



 Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox202 - Motivabstand ca. 4cm

 Zuiko1,8/45 - F/5,6-Raynox202 - Focus-BKT= 56 Fotos-Motivabstand ca. 4cm

  Zuiko1,8/45 - F/5,6 - Raynox250-Focus-BKT= 15 Fotos-Motivabstand ca. 12cm

Zuiko1,8/45 - F/5,6 - 16mmZR - Focus-BKT=12 Fotos
Zuiko1,8/45 - F/5,6 - 52mmZR - Focus-BKT=27 Aufnahmen, bei 52mm
Zwischenringen läuft der Focus-BKT nicht in die Tiefe, sondern er kommt
auf einen zu, also bei so einer Extremeinstellung den Fokuspunkt
hinten setzen.

Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - 40mm

Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox150, Auszug 31mm, es entsteht ein
Tunnelblick.


Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox250, Auszug 40mm,
es entsteht ein Tunnelblick.


Zuiko2,8/12-40mm - F/5,6 - Raynox202, Auszug 30mm,
es entsteht ein Tunnelblick.



Zuiko2,8/12-40mm - F/7,1 - Umkehrring, Ausgang hat 52mm, StepUp auf
62mm Außengewinde, das 12-40mm habe ich vorher an der Kamera auf 
F/7,1 gestellt und unter Strom von der Kamera genommen, damit die 
Blende erhalten bleibt, so wird es mit der Filterseite an der Kamera
adaptiert. Abstand zu Motiv 2cm.


Sonntag, 4. Dezember 2016

Shootout: Iphone 7 gegen Olympus PEN-F

Seit Jahren pfeifen es die Journalisten aus den  Gazetten: Die Smartphones sind die Kameras der Zukunft. Keiner braucht mehr die großen, schweren Kameras rumschleppen, die Immer-Dabei-Kamera hängt am Telefon, Smartphonefotografie ist es.
Wir wollten es endlich mal wissen. Und zwar nicht pixelpeependerweise im Teststudio, sondern draußen auf der Straße. Was geht - und was nicht. Was braucht man dafür: Einen Smartphonefotografen, der was kann. Oliver hat sich getraut, gegen mich anzutreten. Ich bewundere ihn als Fotografen. Er ist schnell, genau und hat einen Blick für Bilder - und, noch besser, er denkt Bilder erst, und dann baut er sie auf.
Unsere "Main Street" war der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Touristengeknipse. Unkontrollierbarer Hintergrund, Menschenmassen. Ab und zu haben wir uns in Seitengassen verdrückt, es ist von Vorteil, wenn man in der Gegend ein paar Jahrzehnte verbracht hat und ein paar Ecken kennt.

Es sind bei dieser Aktion einige Dutzend Fotos entstanden, die durchaus sehenswert sind - sowohl mit dem Handy, als auch mit der PEN-F. Einige Bilder davon haben wir herausgesucht, um die jeweiligen Möglichkeiten zu demonstrieren. Das hier stammt von Oliver aus dem IPhone 7. Alle Fotos sind Out-of-Cam/Phone und lediglich fürs Web auf 1200 Pixel skaliert.



Das folgende Bild ist das Making-Of des ersten Fotos:


Entstanden mit dem Mono-Filter der PEN-F mit einem starken Rotfilter und Vignette.

Ein echtes Vergleichsbild gibt es hier. Das ist aus der PEN-F


17mm, dazu gibt es das hier aus dem Iphone:


Das IPhone7 hat, wie die meisten Handys eine Weitwinkeloptik drin, natürlich geht mit einem Fish da ein bisschen mehr:


Oliver hat das hier abgeliefert:


Wie man sieht, geht beim IPhone mit der 1,8er-Optik durchaus auch ein Schärfeverlauf und wenn man nah genug rangeht, gibt's auch Freistellung.
In der Sebalduskirche hatten wir dann Dusel mit der Sonne - hier nochmal ein "Making Of" aus der PEN:


Das untere ist aus dem IPhone.

Wenn man da die Belichtung höher dreht oder voll auf die 12 hält, dann ist es allerdings recht schnell Schluss mit der Dynamik:


Da kann die PEN-F natürlich mehr:



Obwohl das Objektiv des IPhone erstaunlich resistent gegen Streulicht und Flares ist, irgendwo sind Grenzen, und die sind hier erreicht, da gab es auch noch wesentlich härtere Ergebnisse. Im Vergleich zur PEN-F sieht man, wo in Sachen Dynamik der Hammer hängt.
Beim Sonnenuntergang von der Burg aus,  habe ich dann auch den Sensor der PEN-F in die Sättigung gefahren: Das ist mit 75mm gemacht, da kann das IPhone natürlich nicht mit.


Für das IPhone gibt es die App "Hydra", die über eine Mehrfachbelichtung ein digitales Zoom simuliert. Dabei kommt das hier raus:


Ich finde das ziemlich beeindruckend, auch wenn natürlich die beleuchteten Rauchfahnen seltsame Artefakte haben. Auf den ersten Blick ist das Bild für mich aber schon ein Hingucker.
Mit  dem 75er bei hartem Gegenlicht gibt's natürlich Flares, die sind aber hier durchaus auch Teil des Bildes.


Hier das Making Of aus dem Iphone:


Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es natürlich Motive ohne Ende, aber nicht alle haben wir vergleichbar fotografiert. Hier die Bude mit den Weihnachtssternen aus dem IPhone:


Und hier aus der PEN-F


Dafür gab's Bilder, die so nur mit dem Iphone gehen:


Ich hätte es mir einfach nicht getraut, dem Nikolaus die Kamera an den Hintern zu halten. Die Qualität finde ich hier erstaunlich, das Licht kommt nur noch von den Buden, der knackblaue Himmel ist Nachthimmel - das Foto ist fast eine Stunde nach Sonnenuntergang gemacht. Natürlich darf man sich das Bild nicht in 100% ansehen. Da ist von dem Glitzerstoff fast nichts scharf und die weißen Haare am Kragen sehen nur noch nach Matsche aus - aber so auf den ersten Blick  - toll.
Auch das hier - sieht gut aus, einfach gemacht - da braucht's keine PEN dazu, nur Augen um zu sehen.


Problematischer wird es bei solchen Motiven:


LensBaby gibt's fürs Iphone nicht. Oder doch?


Der Glasturm des Polizeipräsidiums mit Mond mit Dramatic Tone und 75mm Freihand. Mit dem Iphone braucht man das nicht zu versuchen.


Oder die Frauenkirche bei Nachmittagslicht mit der Budengasse. HDR2 aus der Kamera. Da scheitert das IPhone an der erforderlichen Dynamik. Selbst mit entsprechenden Apps klappt das nicht. (Wenn ich mich irre, bitte Beweisfoto...)
Dafür geht sowas:


Oliver hat den Herrn angesprochen und auch die Erlaubnis für das Foto erhalten. Mit dem IPhone sieht man einfach um Klassen harmloser aus:


Fazit des ausgesprochen kurzweiligen Nachmittags: Der Fotograf macht das Bild. Und solange man wirklich gutes Licht hat und man sich die Bilder auch nur auf dem Smartphone ansieht - tolles Gerät. 100%-Ansichten am Computer sollte man besser bleibenlassen, Gerade Hautstrukturen werden grauenvoll. Das Iphone ist extrem auf digitale Schärfe getrimmt, feine Farbunterschiede werden gnadenlos überbügelt um jegliches, böses Rauschen zu eliminieren.
Aber - fürs Display reichen die Fotos allemal. Als Alternative für eine Systemkamera? Nein. Eine PEN-F mit 17mm 1,8 ist dem IPhone meilenweit überlegen und wird das auf absehbare Zeit auch bleiben - und passt auch in die Jackentasche. Aber wie heißt es so schön - die beste Kamera ist die, die man dabei hat. und - Hand aufs Herz: In der 1200er Auflösung hier im Netz sind die Bilder doch ausreichend.....
Zum Schluss nochmal Danke an Oliver, Maria und Lena für diesen Tag. Es war mir ein ausgesprochenes Vergnügen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Firmware 4.2 für E-M1


Heute ist die neue Firmware 4.2 für die E-M1 herausgekommen.
Diese Firmware hat einen heftigen Bug - wenn man die Aufnahmeansicht abschaltet, funktionieren einige Funktionen der Kamera nicht mehr:
- Fokus Stacking
- Keystone
- HDR
- Sternenlichtmodus (Szeneprogramm)

Was geht, sind
- Mehrfachbelichtungen
- e-Porträt

Bitte deshalb diese Firmware noch NICHT installieren!

Update:
Irgendwer hat aufgebracht, dass sich das Problem nach einem Komplettreset erledigt hätte. Das stimmt NICHT! Nach einem Reset steht lediglich die Aufnahmeansicht wieder auf Default: 0,5s. Ich melde hier, wenn es zu dem Thema was verlässlich Neues gibt!

Update II:
Nach längeren Tests scheint es, als würde Stacking mit 12-40, 60er Makro und 40-150 wie gewohnt funktionieren, HDR funktioniert nur mit 12-40, Keystone und Sternenlichtmodus funktioniert gar nicht. Wer bereits die 4.2 drauf hat und diese Funktionen benötigt, die Aufnahmeansicht einschalten. (Es ist dabei egal, ob 0,3sek oder länger. Auch "Auto" geht.) Sobald dieses Feature aktiviert ist, funktioniert die Kamera problemlos. Die Aufnahmeansicht springt übrigens nur an, wenn der Auslöser NICHT gedrückt ist. Sie stört also bei Serienaufnahmen überhaupt nicht. Solange der Auslöser auch nur halb gedrückt ist, gibt es keine Aufnahmeansicht. 

Update III:
Es gibt Meldungen, dass sich das Problem bisweilen nach einem Reset bessert und nach mehreren Anwendungen wieder schlimmer wird. Dies sind aber Einzelfälle. 

Dienstag, 29. November 2016

Ultrararität - Metz Stabblitz 50MZ-5 in Acryl

Zur Abwechslung mal was ganz Anderes: Ein ultraseltenes Gerät aus Zirndorf. Ich habe vor einem Jahr gerüchteweise gehört, dass es einmal einen Metz-Stabblitz in Acrylglas gegeben haben soll - für die Messe als Ausstellungsgerät. Das hat mich natürlich brennend interessiert und ich habe bei Metz nachgehakt. Und seit ein paar Tagen liegt das Gerät hier - es ist zwar nicht aus Acrylglas, sondern aus einem anderen Kunststoff - aber transparent ist das Gerät.
Ich habe da mal die PEN-F mit einer Schiene vom Metz76er drangeschraubt, unter das Steuergerät einen SCA3202 und dann mal auf ein kleines Berlebach zum fotografieren.


Normalerweise muss da noch der grüne Akkupack rein, aber den habe ich weggelassen - die Farbe hätte da jetzt nicht so ganz gepasst.


Das hier ist das Steuergerät mit einer beeindruckenden Knopftastatur und dem AF-Hilfslicht.


Der Blitzkopf. Da passen zwei FL-300R rein - und dann ist noch Platz.


Ein großer Metz hat natürlich einen Zweitreflektor - genauer: Einen Zweitblitz für den Nahbereich.


Und natürlich kann man den Blitz auch drehen und kippen. Die Leitzahl 70 bei 52mm FT-Brennweite. Das rummst gewaltig. Sicherheitsabstand ist angesagt. Der Metz kann mit einem externen Powerpack auch nochmal beschleunigt werden - und wenn es ihm dann zu heiß wird, dann wird nicht etwa der Blitz abgeschaltet, sondern nur die Blitzwiederholrate reduziert. Es soll aber Leute geben, die es trotzdem geschafft haben, einen Metz-Stab so zu knechten, dass die Frontscheibe davongeschmolzen ist.
Ab und zu verkauft jemand so eine Waffe bei ebay - um die 130 Euro werden dafür aufgerufen. Den Nachfolger, den 76 MZ-5 gibt es noch in Einzelstücken neu um etwa 650 Euro. Leider braucht man zum Betrieb an den Olys den SCA3202, der selbst gebraucht, wenn man überhaupt noch einen auftreibt, nicht unter 50 Euro zu kriegen ist.

Wer braucht so etwas? Es geht nicht nur darum, Leute anzublitzen, die auf der anderen Seite des Fußballfeldes stehen, es geht vor allem um extreme Blitzwiederholzeiten. 15fps, wie es die neue E-M1II mit dem mechanischen Verschluss kann, kann dieser Blitz auch.

Montag, 28. November 2016

Akkus - jetzt wird's kriminell.

Ich habe jetzt aus London (Danke Tobias!) einen BLN-1 bekommen, den ich hier mal neben einen meiner eigenen BLN-1 gelegt habe:



Sieht bis auf die chinesischen Schriftzeichen ziemlich gleich aus? Sogar das UL-Zeichen ist drauf.



Von der anderen Seite fällt auf: Der graue Aufkleber fehlt. Und obwohl der Akku ein Jahr neuer ist als meiner, hat er nach dem Laden im Originallader nur noch 7,93 V, der Originalakku 8,6 Volt.
Kurze Messung des Thermowiderstandes: 10 kOhm, der danebenstehende Originale (gleiche Temperatur) 11,7 kOhm.
Der Akku ist dann auch nach etwa eineinhalb Stunden plötzlich leer, Leerlaufspannung: 6,78V



Nach dem Öffnen, das wie üblich in wenigen Sekunden geht:
Siehe da, da wird mal wieder Zelle durch Schaumstoff  ersetzt. Zum Größenvergleich daneben einen der bisherigen Clone gesetzt. Elektronik ist die bekannte RHWBLN1-M1-Platine, diesmal sogar mit lesbarer Schrift auf den ICs.


Die Zellen sind  LP553436AB - Lishen 720mAh-Zellen. Zur Erinnerung: Außen steht was von 1220mAh. Man weiß halt nie, was drin ist. 720mAh-Zellen waren allerdings bisher der frechste Betrug. Damit die Mini-Zellen nicht im Gehäuse scheppern sind sie mit viel aufgeklebter Pappe passend gemacht.

Duracell, aka PSA-Parts in London, hat ja seinerzeit nicht auf meine Anfrage reagiert, aber Katharina (DANKE!) hat mir jetzt einen brandneuen Duracell-Akku gespendet. Die Verpackung sieht so aus:



Und so sieht der Akku auf der Rückseite aus.



Wie man sieht, hat Duracell ein anderes Gehäuse, bei dem man nicht einmal mehr die Vertiefung eingebaut hat, die das Originalgehäuse simulieren soll. Das Gehäuse ist einen halben Millimeter dicker als das Original und passt gerade eben noch so in den Schacht. Da darf aber auch gar nichts mehr passieren.
Messung des NTCs: Raumtemperatur 7,58kOhm, Bei 35°: 7,58kOhm. Die Hersteller in China haben anscheinend auf meine Posts reagiert und bauen jetzt andere Festwiderstände ein. Das freut den Blogger doch, dass er Wirkung erzielt.
Der Duracell-Akku wird leer angeliefert, nach dem ersten Laden erreicht er gerade mal eine Ladeschlusspannung von 7,94 Volt. Das ist ein bisschen mager, also den Akku gleich nochmal ins Ladegerät gesetzt. Na, immerhin, jetzt macht das Ladegerät bei 7,96 Volt Schluss. Eventuell mag das Ladegerät keinen Akku, dessen NTC so einen geringen Widerstand liefert? Immerhin teilt der Akku dem Ladegerät ja mit, dass es ihm schon ziemlich warm ist....
Der Akku hält dann doch länger als gedacht, erst nach fast drei Stunden meldet sich das rote Blinklicht. Eine Nacht ruhen lassen, neu einlegen, siehe da, der Akku meldet voll. Für drei Minuten. Dann ist er auf einmal halb leer. Fünf Minuten später blinkt er rot. Und fünf Minuten später ist es dann endgültig vorbei. Entladeschlussspannung 6,75 Volt.
Kleine Feststellung am Rande: Bei beiden Akkus schaltet der Batteriegriff der E-M1 bei LiveComposite nach Ladeschluss einwandfrei auf den internen Akku um.
Und nun wird der Duracell-Akku geschlachtet:
Das Gehäuseplastik fühlt und hört sich deutlich anders an, als der Standard-Clone. Offen ist er aber noch schneller als die anderen Gehäuse, da wurde an der Verklebung der beiden Gehäusehälften gespart.



Innen drin ist - wie bereits bei den Messungen vermutet - eine neue Platine: BOL10-JC-1C und Zellen HL063443AR-AA00 1690AYA. Hersteller? Unbekannt. Eventuell kann ja ein Leser hier weiterhelfen. Hier sieht man, dass bei diesem Akku der Gummistreifen, der die Platine vom Akku isoliert, deutlich dicker geworden ist. Und der zweite Blechstreifen hat auch eine Isolierung bekommen.


Die beiden Schaltungen im Vergleich:



Die neue (unten) hat den "NTC" bei R7 - ein SMD-Festwiderstand, was sonst. Neu ist  der achtpolige IC in der Mitte, freundlicherweise ohne Type. Auch eine Behandlung mit Alkohol hat keine Typenbezeichnung zu Tage gefördert. Dies ist der "Info-Chip", der bei manchen Clones neuerdings in der Beschreibung steht und an die I-Schnittstelle angeschlossen ist. Leider ist er an nichts anderes außer an die Widerstände R6 und R8 angeschlossen - und natürlich Masse und Spanung. Diode 1( D1), die für die Verbindung zum Rest der Schaltung zuständig ist, ist nicht bestückt. Der Chip liefert also an das Ladegerät unter Umständen Informationen - nur haben die mit dem Akku nichts zu tun. Gleiche Methode wie beim NTC. Alles nur Show - dient dazu, böse Tester aufs Glatteis zu führen. Man fragt sich, wer da nun der Betrogene ist: Der Händler, der den Versicherungen der China-Lieferanten glaubt, oder der Endverbraucher, der den Händlern glaubt? Auf jeden Fall ist nun klar, warum der Olympus-Lader den Duracell-Akku nicht mal auf 8 Volt lädt. Die Information aus dem Akku, die über die Schnittstelle geliefert wird, teilt dem Ladegerät mit, dass der Akku schon ziemlich kaputt ist. Klar - jede andere Information ist nicht "safe", weil sie dazu führen würde, dass der Oly-Lader den Duracell-Akku gnadenlos überladen und die Clone nach einem Jahr reihenweise beim Laden in Flammen aufgehen würden.

Fazit: Es wird nicht besser, im Gegenteil. Und wer glaubt, das wären alles Sonderfälle, der lese sich mal das hier durch. Da geht's um Maschinenakkus...

Ach ja - warum ich "kriminell" in die Titelzeile geschrieben habe? Jo, der Verkauf von gefälschter Markenware ist nun mal kriminell - und die Angabe von falschen Daten auf elektrischen Geräten ist auch nicht sehr fein.

Kleiner Nachtrag: Ich habe von Tobias noch ein Vergleichsfoto bekommen. Einmal "Echter Fernost-Akku" und einmal "gefälschter Fernost-Akku":


Links Fälschung, rechts Original. Die Aufkleber sind für den normalen Kunden ohne den Vergleich nicht für falsch zu halten (Einziger Fehler: Beim "Made in Japan" ist bei der Fälschung Japan klein geschrieben) Untrüglicher Hinweis auf Billigclone ist dagegen immer das Fehlen der fünf Prüfkontakte unter dem Aufkleber an der Kontaktseite.
Tobias hat jetzt eine Quelle aufgetan, die Original-Olympus-Akkus für 20 Pfund verkauft. Nach "Genuine Original Olympus BLN-1" suchen. Allerdings sind die schon 4 Jahre alt.